Ein Kommentar

Stevia – umstrittener Süßstoff

Stevia statt Zucker – immer mehr Verbraucher und die Industrie folgen dieser Devise. Weniger Kalorien und gesunde Süße versprechen sich Konsumenten von Stevia-Produkten und hoffen auf ein bedenkenloses Schlemmen. Wer jedoch Zucker durch Stevia ersetzen möchte, sollte folgende Fakten bedenken. Die Stevia-Pflanze selbst ist in der EU derzeit nicht zum Verzehr zugelassen, da noch keine toxikologischen Untersuchungen zu ihrer Wirkung vorliegen. Produkte, die mit der Stevia-Pflanze gesüßt sind, enthalten vielmehr ihren Süßstoff. Der wird mithilfe der chemischen Verfahrenstechnik meist in China aus der Pflanze gewonnen. Die Produzenten verwenden dabei unter anderem Aluminiumsalze, die sie häufig nicht umweltgerecht entsorgen. Außerdem gehen bei der Extraktion die meisten Inhaltsstoffe verloren. Die Stevia-Pflanze selbst stammt aus Südamerika.

Der Stevia-Süßstoff ist 300-mal süßer als Zucker und schmeckt leicht bitter. Wer umsteigen möchte, muss sich also zunächst an den Geschmack gewöhnen. Als Vorteil empfinden Verbraucher, dass Stevia nicht verdaut wird, also auch keine Kalorien liefert. Doch hier gilt zu bedenken: Stevia kann meist nicht den gesamten Zucker in Nahrungsmitteln ersetzen, das Produkt würde viel zu bitter werden. Außerdem ist Zucker nicht die einzige Zutat, die dick machen kann. In einer Tafel Schokolade beispielsweise stecken neben Zucker noch weitere Zutaten, die Kalorien liefern: Neben Fett ist das vor allem der ebenfalls sehr fetthaltige Kakao. Es könnte also sinnvoller sein, Süßigkeiten mit weniger Zucker zu wählen beziehungsweise bei eigenem Gebäck einfach weniger Zucker zu verwenden. Grundsätzliche darf nicht vergessen werden, dass wir unserem Körper keinen Zucker in Reinform zuführen müssen, da er ihn selbst aus Kohlehydraten herstellen kann.

Wer dennoch nicht auf Stevia verzichten möchte, kann die Pflanze auch selbst anbauen, dies ist erlaubt. Stevia rebaudiana, so der wissenschaftliche Name, ist nicht anspruchsvoll und leicht zu kultivieren. Es gilt jedoch auch hier: Die Inhaltsstoffe und ihre Wirkungen sind noch nicht näher untersucht.

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar

Die verhängnisvolle Verhütungspille

Tod durch die Pille, oder: Die verhängnisvolle Verhütungspille…

Die Süddeutsche Zeitung und der Verein: „Coordination gegen BAYER-Gefahren“ machen auf das Risikopotential der Pillen: Aida und Petibelle, Produkte der Bayer Tochter Jenapharm und die Antibabypillen: Yaz, Yasmin und Yasminelle direkt aus dem Hause Bayer aufmerksam.

Mehr dazu unter: http://naturheilt.com/blog/tod-durch-pille/

Hinterlasse einen Kommentar

Gegen Monsanto wird ermittelt

Für Gentechnik Gegner eine gute Nachricht: Gegen Monsanto, den Marktführer in Sachen Gentechnik für gentechnisch manipuliertes Saatgut ermitteln das amerikanische Justizministerium und Staatsanwälte. Mehr dazu: http://renegraeber.de/blog/monsanto-der-konzern-mit-der-lizenz-zum-herrschen/